arrivée (2008)

plakatprojekt in der reihe 7,44 x 2,60 : screen der tiroler landesmuseen am vorplatz des insbrucker hauptbahnhofs, 2008/09

arrivée beschäftigt sich mit dem ort bahnhof und dem damit verbundenen begriff der mobilität. es geht einerseits um den realen ort – die arbeit zeigt die rückseite des bahnhofs – eine seite, die die reisenden und die einheimischen kaum zu gesicht bekommen. andererseits thematisiert arrivée ein zentrales schlagwort unserer zeit – mobilität.
arrivée verweist auf die weltweit mobilsten bevölkerungsgruppen: touristen, flüchtlinge und migranten.
das an den küsten europas gestrandete flüchtlingsboot, der aufruf – no fortress europe -, der grenzbalken sowie die ein- bzw. abfahrende zuggarnitur nehmen bezug auf unterschiedliche möglichkeiten der mobilität. freiwilliges ankommen und unfreiwilliges nicht-mehr-weiterkommen, gewolltes abfahren und ungewolltes hier-bleiben-müssen.
die gesellschaftlich geförderte mobilität der touristen und reisenden steht neben der unerwünschten und behinderten der füchtlinge und migrantInnen.